Alte Bekannte

Wie ein Konzert meine Romane erklärt

Diese Woche durfte ich einen erhellenden Abend mit der A-cappella-Gruppe Alte Bekannte verbringen.

Jahrelange Begleitung

Nie traf ein Bandname besser:

Die Kleine, die mit drei Jahren bei einer offenen Probe in der ersten Reihe einfach eingeschlafen war, fuhr diesmal 77 Kilometer mit dem Auto, um diesen Abend live zu erleben – und zwar hellwach.

Die damals feuereifrige Fünfjährige blieb all die Jahre Fan. Selbst als es in der Mittelstufe uncool war, A-capella-Pop zu hören, behielt sie ihre Unterstützung bei. Heute gilt sie in jedem Land der Welt als Erwachsene.

Ich behaupte, ich bin in all der Zeit unverändert geblieben. 😉

Fröhliches Bühnentreiben

Jona Schlochtermeier, Alte Bekannte live auf der Bühne, Pressefoto der Alten Bekannten
Fotos im Beitrag: Jona Schlochtermeier / Alte Bekannte

Während die fünf Sänger auf der Bühne wirbelten und mit ihrer typischen Mischung aus Harmonien, Humor und Herz den Saal füllten, wanderten meine Gedanken durch all die Jahre. Durch Konzerte, die ich mit dieser Gruppe schon erlebt habe, durch Momente, in denen die Musik einfach nur glücklich machte – und durch solche, in denen sie mehr war als Unterhaltung.

Erinnerungen daran, wie fröhliche Stimmung schwerfiel, eingeladen werden musste und erst langsam wieder Einzug hielt. Am Konzert ging ich die Etappen durch, bis eine gewisse Leichtigkeit trotz allem zurückkehrte.

Dieser Blick ins Positive

Ich erkannte, dass die Texte, die ich in die Welt bringen möchte, große Ähnlichkeit zu solch einem Konzert haben:

Fröhlich, ohne die schwierigen Zeiten künstlich auszublenden.

Weil das Leben beides hat – die hellen Momente, die uns zum Lachen bringen, und die Schatten, die uns erst richtig spüren lassen, wie wertvoll das Licht ist.

Meine Geschichten wollen unterhalten und stärken. Sie laden ein, in anderen Leben mitzufiebern, mitzulachen und am Ende ein bisschen leichter in den Alltag zu starten. Doch sie sollen ehrlich bleiben und spielen nicht in einer Zuckergusswelt.

Die Ideen der Geschichte mischen sich mit den Erlebnissen und Gedanken der Leser zu etwas Neuem. Jedes Mal wenn die Geschichte gelesen wird, erschafft der Leser seine ganz eigene Welt und füllt die Lücken für sich passend.

Wenn euch das anspricht:
Welche Erlebnisse haben bei euch schon mal die Haltung zu eurem Lieblingsgenre oder zu Büchern verändert?
Ich freue mich über eure Gedanken in den Kommentaren.

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